Rolex Seriennummern entschlüsseln
Rolex verwendete bis 1987 eine fortlaufende, ausschließlich numerische Seriennummer mit 5 bis 7 Ziffern. Von 1987 bis 2010 führte Rolex Buchstabencodes ein: ein Buchstabe gefolgt von 6 Ziffern (z. B. R123456). Seit 2010 nutzt Rolex zufällige 8-stellige alphanumerische Seriennummern, die keine direkte Datierung anhand der Seriennummer alleine mehr erlauben.
Bekannte Buchstabencodes (Auszug): R (1987–1988), L (1989–1990), E (1990–1991), X (1991), N (1991–1992), C (1992–1993), S (1993–1994), W (1995–1996), T (1996–1997), U (1997–1998), A (1998–2000), P (2000–2001), K (2001–2002), Y (2002–2003), F (2003–2005), D (2005–2006), Z (2006–2007), M (2007–2008), V (2008–2009), G (2010–2011).
Wo die Seriennummer zu finden ist: Bei den meisten Rolex Modellen befindet sich die Seriennummer zwischen den Bandanstößen bei 6 Uhr und ist erst nach Entfernen des Armbands sichtbar. Bei Modellen ab 2005 (sogenannte „Mark IV") ist sie zusätzlich am Rehaut (innerer Lünettenring) eingraviert.
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Omega Seriennummern entschlüsseln
Omega verwendet seit Beginn der Produktion eine fortlaufende numerische Seriennummer. Heute haben Omega Seriennummern in der Regel 7 bis 8 Ziffern. Beim Speedmaster sind es immer genau 8 Ziffern. Da Omega Seriennummern keine Buchstaben oder spezielle Codierung enthalten, lässt sich das Produktionsjahr nur über die Lage der Nummer im historischen Block bestimmen.
Ungefähre Zuordnung: 1957–1969: Speedmaster bis ca. 9.999.999 / Omega allgemein bis ca. 999.999. 1970er: 10.000.000–19.999.999 (Speedmaster) bzw. 1.000.000–1.999.999. 1980er: 20.000.000–29.999.999. 1990er: 30.000.000–39.999.999. 2000er: 40.000.000–49.999.999. 2010er: 50.000.000–59.999.999. Ab 2020: 60.000.000+.
Wo die Seriennummer zu finden ist: Bei Omega ist die Seriennummer in der Regel auf dem Gehäuseboden eingraviert. Bei vintage Modellen kann sie alternativ auf einer der Brücken des Uhrwerks zu finden sein.
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Seiko Seriennummern entschlüsseln
Seiko verwendet seit den 1960er Jahren ein zyklisches Codierungssystem im Format YMxxxx (6 Stellen, ab 1968) bzw. YMxxxxx (7 Stellen, vor 1968). Die erste Stelle (Y) ist die letzte Ziffer des Produktionsjahres und wiederholt sich alle 10 Jahre. Die zweite Stelle (M) gibt den Monat an: 1–9 für Januar bis September, O für Oktober, N für November, D für Dezember.
Beispiel: Eine Seriennummer wie „7N1234" bedeutet: Produktion im November eines Jahres, das auf 7 endet (1967, 1977, 1987, 1997, 2007 oder 2017). Zur eindeutigen Datierung wird zusätzlich die Werknummer (Kaliber) benötigt — Seiko Kaliber haben bekannte Produktionszeiträume.
Häufige Kaliber und Produktionszeiträume: 6105/6139 (1968–1979), 6309 (1976–1988), 7S26 (1996–2011), 4R36 (2011–heute), 6R15 (2006–heute), 9F62 (1993–heute), 9S65 (2010–heute).
Wichtige Ausnahme: Bei Seiko 5 Sports Modellen ab 2019 ist die 6-stellige Seriennummer eine reine Produktionsnummer und kein Datums-Code — diese Modelle lassen sich nicht über die Seriennummer datieren.
Wo die Seriennummer zu finden ist: Bei Seiko ist die Seriennummer auf dem Gehäuseboden eingraviert. Bei sehr alten Modellen kann sie auf dem Uhrwerk angebracht sein.
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Breitling Seriennummern entschlüsseln
Breitling verwendet eine numerische Seriennummer, deren Länge je nach Produktionsära und Modelltyp variiert. Vor 2000: Chronograph-Modelle haben eine 6-stellige Seriennummer, Nicht-Chronograph-Modelle eine 7-stellige. Ab 2000: alle Modelle verwenden eine 7- bis 8-stellige Seriennummer.
Ungefähre Zuordnung (Chronograph vor 2000): 000001–099999 (1960er), 100000–199999 (1970er), 200000–299999 (1980er), 300000–999999 (1990er). Ab 2000: 0000001–0999999 (2000–2004), 1000000–1999999 (2005–2009), 2000000–2999999 (2010–2014), 3000000–3999999 (2015–2019), ab 4000000 (2020 oder später).
Wo die Seriennummer zu finden ist: Bei Breitling ist die Seriennummer auf dem Gehäuseboden eingraviert, häufig zusammen mit der Referenznummer.
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